Aktuell

Start Vernehmlassung AP4 Rheintal - Menschen verbinden

Der Verein Agglomeration Rheintal schickt sein Agglomerationsprogramm Rheintal in die Vernehmlassung. Fachleute informierten am 27. August 2020 die VertreterInnen der 22 Mitgliedergemeinden an einer Infoveranstaltung über die Kerninhalte des Berichtes.

Mit dem nun vorliegenden Programm zur Abstimmung von Siedlung, Verkehr und Landschaft nehmen die Gemeinden beidseits des Rheins sowie das Land Vorarlberg und der Kanton
St. Gallen ihre Verantwortung wahr, um das Tal als einen Gesamtraum so weiterzuentwickeln, dass es auch für zukünftige Generationen eine attraktive Lebens- und Wirtschaftsregion bleibt. Die Beziehungen über den Rhein werden weiter gestärkt.

Vernehmlassung vom 1. September 2020 bis 31. Dezember 2020

Der Gesamtbericht für das Agglomerationsprogramm der 4. Generation ist vom 1. September bis 31.Dezember 2020 bei den Gemeinden, Kantonen, Verbänden und Anspruchsgruppen sowie der interessierten Öffentlichkeit in Vernehmlassung. Der Massnahmenband, welcher detaillierte Angaben zu den konkreten Massnahmen beinhaltet, wird zwischen dem 15. November und dem 31. Dezember 2020 ebenfalls zur Vernehmlassung aufliegen. Ziel ist es, am 15. September 2021 das Agglomerationsprogramm beim Bund zur Prüfung einzureichen. Damit wird sich der Verein Agglomeration Rheintal um Gelder aus dem Infrastrukturfonds des Bundes für Verkehrsvorhaben in der ganzen Agglomeration bewerben.

Vernehmlassungsunterlagen

Hier finden Sie den Bericht und die Vernehmlassungsunterlagen.

Starke Holmen, schwache Sprossen

Im St.Galler und Vorarlberger Rheintal wohnen heute über 300'000 Personen und rund 150'000 Beschäftigte arbeiten in den ansässigen Betrieben. Der Rhein bildet grösstenteils die natürliche Staatsgrenze. Die Entwicklung von Strasse und Schiene im Rheintal ist bis jetzt nur unzureichend aufeinander abgestimmt. Auf beiden Rheinseiten verlaufen wichtige Verkehrsinfrastrukturen parallel wie die Holmen einer Leiter, aber wichtige Querverbindungen fehlen. An diesen Sprossen wollen die Verantwortlichen arbeiten, um den Raum gemeinsam weiterzuentwickeln und bestehende Verkehrsprobleme gemeinsam, grenzüberschreitend zu lösen.

Das Agglomerationsprogramm Rheintal will ein gemeinsam erarbeitetes Zukunftsbild der Region umsetzen und beschreibt die dafür notwendigen Strategien und Massnahmen in den Bereichen Landschaft, Siedlung und Verkehr.

Hauptziele des Programms sind die Förderung der Siedlungsentwicklung nach innen sowie eine darauf abgestimmte Weiterentwicklung des Verkehrssystems. Der Schwerpunkt wird dabei auf folgende Massnahmen gelegt:

  • Erhöhung der Sicherheit und des Komforts im Fuss- und Veloverkehr
  • Aufwertung der Verkehrsachsen in den Zentren (Lebensadern)
  • kurzfristige ÖV-Massnahmen wie Fahrplan-Anpassungen und Aufwertungen von Haltestellen
  • Mittelfristig werden die Planungen für eine Verbindung der beidseits des Rheins verlaufenden Autobahnen sowie grössere Optimierungen im Öffentlichen Verkehr bereits heute vorangetrieben.

Schlüsselprojekt im Fuss- und Veloverkehr

Ein Schlüsselprojekt wird eine neue Fuss- und Veloverkehrsbrücke zwischen Au und Lustenau sein.
«Mit dem Start der Vernehmlassung hat die grenzüberschreitende Agglomeration Rheintal einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wir sind zuversichtlich, dass wir im September 2021 ein genehmigungsfähiges Agglomerationsprogramm einreichen können», freut sich Reto Friedauer, Präsident des Vereins Agglomeration Rheintal.


775'000 Menschen - 4 Länder - 1 Metropolitanraum Bodensee

Vertreter der Ostschweiz und der Bodenseeanrainer darunter auch der Präsident des Vereins Agglomeration Rheintal, Reto Friedauer, unterzeichneten am 19. Februar 2020 in Bregenz die Charta zum Metropolitanraum Bodensee.

Mit der Charta sollen das Profil des Metropolitanraums besser wahrgenommen und seine Position gestärkt werden. Dazu gehören die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, der Ausbau der Wissens- und Bildungsinfrastruktur sowie die Erweiterung von Kultur- und Freizeitangeboten.

Der Metropolitanraum Bodensee umfasst einen Wirtschafts- und Lebensraum mit rund 750'000 Einwohnerinnen und Einwohnern und über 400'000 Beschäftigten. Der Agglomerationsraum zwischen Wil, St.Gallen‑Bodensee, Rheintal und Werdenberg‑Liechtenstein weist nach den Kriterien des Raumkonzepts Schweiz alle Eigenschaften eines Metropolitanraums auf. Mit der Unterzeichnung der Charta kommen St.Gallen und die Bodenseeanrainer dem Ziel näher, als Metropolitanraum Bodensee auch im Raumkonzept Schweiz anerkannt zu werden.

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Raumbild Metropolitanraum Bodensee

Der Kanton St.Gallen hat zum Ziel, dass der Metropolitanraum Bodensee als sechster Schweizer Metropolitanraum anerkannt wird.

Die Bundesgelder fliessen vermehrt in Metropolitanräume. Auch Investoren bevorzugen grosse Agglomerationen bei der Wahl von Standorten und finanziellen Engagements. Deshalb wird die Bezeichnung als Metropolitanraum im nationalen Standortwettbewerb zunehmend zu einer harten Währung. Die Wahrnehmung der Ostschweiz entspricht heute nicht ihrer effektiven Leistung. Bei Investitionsentscheiden verkennen Staat und Wirtschaft die Qualitäten der Region. Dies behindert die Dynamik und Entwicklung des Wirtschaftsraums.

Der Metropolitanraum Bodensee vertritt nach aussen gemeinsame Positionen. Die Region zeigt sich in einem gemeinsamen Profil als Wirtschafts-, Bildungs- und Lebensraum. Kantons- und länderübergreifende Arbeitsgruppen erarbeiten in den nächsten Jahren Massnahmen zu verschiedenen Themen. So gehört beispielsweise die bessere überregionale und innerregionale Erreichbarkeit zu den ersten Aufgaben.


Au und Lustenau: Velobrücke über den Rhein

Die Gemeinde Au plant zusammen mit der Nachbargemeinde Lustenau in Österreich eine neue Langsamverkehrsbrücke über den Rhein. Besonders für Berufspendler soll die Fahrt zur Arbeit mit dem Velo auf diesem Weg sicherer werden. Am Montag, 23. September 2019, wurde die Machbarkeitsstudie mit mehreren Varianten vorgestellt.

Medienmitteilung



2. Agglokonferenz vom 4. Juli 2019

Vertreter aus den Gemeinden, Kanton und Land, von Interessensgruppen sowie weitere Fachleute beidseits des Rheins trafen sich am 4. Juli 2019 im J.J. Ender Saal in Mäder zur zweiten grenzüberschreitenden Agglokonferenz. Die Teilnehmenden wurden über den aktuellen Stand der Arbeiten, die weiteren Schritte und über die verschiedenen Herausforderungen in der grenzüberschreitenden Siedlungs- und Verkehrsentwicklung informiert. Ebenfalls erhielten sie die Gelegenheit, sich einzubringen und sie wurden informiert, welche Leistungen bei der Umsetzung der Massnahmen noch zu erbringen sind. 

Powerpoint Präsentation 2. Agglokonferenz
Powerpoint Präsentation Regio Wil​​​​​​​
Medienmitteilung 2. Agglokonferenz


Impressionen 2. Agglokonferenz

















Einheitliche Informationen für Naturjuwel Alter Rhein

Nach zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit zwischen den Anrainergemeinden Altach, Diepoldsau, Hohenems, Lustenau und Mäder wurde am 14. Juni 2019 die grenzüberschreitende Informations- und Freizeitkarte für das Naturjuwel Alter Rhein den Medien präsentiert. Dazu fand eine gemeinsame Radrundfahrt der Bürgermeister mit Vorstellung der Karte sowie der neuen pultförmigen Infotafeln statt.

zur Presseaussendung








Mitgliederversammlung vom 3. Mai 2019

Medienmitteilung Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Rheintal auf Kurs

Jahresbericht 2018 Verein Agglomeration Rheintal


Agglomerationsprogramm Rheintal auf ORF

Der Sender ORF berichtet bei "Vorarlberg heute" über das Agglomerationsprogramm Rheintal:
vorarlberg.orf.at


206 Millionen Franken für St.Galler Agglomerationsprogramme

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Mittelfreigabe für die Agglomerationsprogramme verabschiedet. In den Jahren 2019 bis 2022 unterstützt der Bund die St.Galler Agglomerationsprogramme mit rund 206 Millionen Franken. Das sind 26 Millionen Franken mehr als angenommen.

» weitere Informationen


Umsetzung der gemeinsamen Vision kommt voran

Die Verantwortlichen des Vereins Agglomeration Rheintal haben die nächsten Schritte zu einem genehmigungsfähigen Agglomerationsprogramm und zum Erhalt von Schweizer Bundessubventionen für Verkehrsinfrastrukturen eingeleitet und die Vertreter der Mitgliedsgemeinden darüber informiert.

» zur Medienmitteilung


Fahrrad-Fest Höchst-St.Margrethen "Mir pfiffand uf d'Grenz!"

Unter dem Motto „Mir pfiffand uf d’Grenz!“ haben die Gemeinden Höchst und St. Margrethen mit Unterstützung von Velotal-Rheintal am Sonntag, 24. Juni 2018 zu einem Fahrradfest eingeladen. Anlass war die Fertigstellung der optimierten Radinfrastruktur auf und im Umfeld der Grenzbrücke und die Inbetriebnahme eines Radbarometers.

Am Sonntag, 24. Juni 2018 von 10 bis 14 Uhr fand ein spezielles Fest im Umfeld der Grenzbrücke Höchst-St. Margrethen statt. Beim Fest für die gesamte Bevölkerung stand das Rad bzw. das Velo im Mittelpunkt. Dazu wurde ausnahmsweise sogar der Grenzverkehr für PKW und LKW auf der Brücke gesperrt. Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Attraktionen und Unterhaltung durch die Bürgermusik Höchst und der Musikgesellschaft St. Margrethen hat für die ganze Familie Unterhaltung geboten.
Dazu gehörten beispielsweise Kunstrad-Einlagen, ein Slow-Bike-Race und historische Räder. Ein Höhepunkt war die Aktivierung des neu installierten Radbarometers, welcher künftig die Anzahl der Radfahrer im Grenzverkehr zählt. Für das leibliche Wohl sorgte der Skiverein Höchst und die umliegende Gastronomie.

» zum Bericht des ORF
» zur Bildergalerie des Rheintalers




1. Agglokonferenz vom 26. Januar 2018

Hier finden Sie die Dokumente der Agglokonferenz vom 26. Januar 2018.

Medienmitteilung 1. Agglokonferenz
PowerPoint Präsentation
Entwurf Zukunftsbild Stand 26.Januar 2018
Prinzipien und Grundsätze zum Zukunftsbild
FlipChart-Protokoll der Agglokonferenz
Infographik mit Zahlen und Fakten zum Agglomerationsprogramm der 3. Generation
Verkehr und Siedlung in Agglomerationen: mit Weitsicht Zukunft planen - Programm Agglomerationsverkehr (PAV)

17.01.2018 Ausschnitt aus der Medienkonferenz des Bundesamtes für Raumentwicklung mit Bundesrätin Doris Leuthard - Agglomerationsprogramme der dritten Generation.



Impressionen der Agglokonferenz























Siedlungsentwicklung

Die Siedlungsentwicklung der Vergangenheit prägt unser heutiges Bild des Rheintals. Von St. Margrethen bis Altstätten lässt sich kaum ein Gemeindewechsel erkennen, da diese fliessend sind. Wir haben heute keine punktuellen Siedlungen mehr, sondern vielmehr ein Siedlungsband. Hier findet nun ein Paradigmenwechsel statt. Das Prinzip heisst: Siedlungsentwicklung nach Innen.

Mobilität

Mobilität ist Freiheit. Sie gestattet es uns, unsere Entscheidungen losgelöst von regionaler Einschränkung zu treffen. Wir können heute ohne Schwierigkeiten fünfzig Kilometer entfernt arbeiten, oder das Abendessen in einem Restaurant in einer anderen Stadt geniessen. Diese Freiheit gilt für alle. Und dieses erhöhte Komfortbewusstsein birgt auch Schwierigkeiten und Hindernisse. Die Strassen werden dicht und die Züge überfüllt.

Landschaft

Wenn von Begriffen wie hoher Lebens- und Standortqualität gesprochen wird, so ist dieses Empfinden sehr eng mit Natur- und Landschaftswerten verbunden. Denn Landschaft ist in erster Linie identitätsstiftend und mit der zunehmenden Verdichtung der Siedlungen steigt die Bedeutung und das Bedürfnis nach Freiräumen. Diese gilt es zu bewahren und zu schützen.